Tipps wie man auf Fotos gut aussieht

7 Tipps von einer Fotografin wie man auf Fotos gut aussieht

“Ich hab bereits heimlich das Posen zu Hause geübt”, teilen mir meine Kundinnen oft kurz vorm Fotoshooting mit. Und natürlich wie aufgeregt sie sind und dass sie so ein Fotoshooting noch nie gemacht haben.

Dabei gibts gar keinen Grund nervös zu sein. Oder zu üben. Denn beim Fotoshooting selber leite ich als Fotografin meine Kundinnen immer an, wie und was sie tun sollen, wenn sie sich selber eher unsicher sind.

Trotzdem habe ich mir gedacht, dass es für die ein oder andere Frau doch ein hilfreicher Beitrag sein könnte, wenn ich mal darüber schreibe. Also übers richtig Posen für Fotos. Die Tipps hier richten sich vor allem an meine Boudoir Kundinnen, also an alle Damen die gerne mal sinnliche Fotos von sich machen lassen möchten. Mehr über mein Boudoir Fotoshooting erfährst du hier.

 

  1. Richtig posen für Fotos

Naja – gibt es überhaupt ein “richtig” posen für Fotos? Was es auf jeden Fall gibt sind vorteilhaftere Posen und vorteilhaftes Licht – aber dafür bin hauptsächlich ich als Fotografin verantwortlich.

Hier sind mal meine Tipps die generell dafür sorgen, dass man auf Fotos gut aussieht:

Ein Knie leicht über das andere gelehnt. Beine eher nicht überkreuzen, da es sie abschneidet und verkürzt.

 

 

Füße immer gestreckt wie eine Ballerina!

Ok zugegeben die Pose ist hier jetzt ein wenig doof, aber achte hier nur mal auf meine Füße, die sollen immer gestreckt bleiben!

 

 

Hände nicht ins Gesicht quetschen

 

Hohlkreuz und Po möglichst rausstrecken!

Don’t: Hände hinter dem Körper oder anderen Gliedmaßen verstecken, denn das wirkt so als wären sie abgeschnitten. Gebückte Körperhaltung und Beine auf gleicher Höhe.

Do: ein Hohlkreuz machen, auch wenns ungesund ist. Arme und Ellbogen ein bisschen anwinkeln und vorderes Bein eher kürzer und höher, das hintere Bein lang machen.

 

Den Händen etwas „zu tun“ geben und Füße versetzt hinstellen und bewusstes Hohlkreuz nicht vergessen. Viele würden jetzt in dieser Pose mit dem Oberkörper auch nach vorne kippen, dass würde dann „schräg“ aussehen, deswegen bewusst die Schultern und den Oberkörper nach oben und hinten ziehen.

 

Was sollte das links für eine Pose sein? Damit wollte ich zeigen, dass wenn man einen „Fußflip“ macht, dann bitte seitlich fotografieren.

Ansonsten sieht es so aus, als ob man mir das Bein amputiert hätte.

 

 

 

  1. Wie werde ich fotogen? 

“Ich bin nicht fotogen” – ja das bekomme ich auch oft zu hören. Erst einmal versuch es dir gar nicht einzureden, sondern versuche doch einfach auf den Fotos zu “strahlen”. Wenn du lächelst, dann lächle wirklich, dass heißt, lass auch deine Augen mitlachen. Es gehört also deine innere Einstellung und dein Wohlbefinden mit dazu, dich selber fotogen zu fühlen. Und ich geb zu in Zeiten von perfekten Instagram Feeds und Klatsch&Tratsch Magazinen a la “so purzeln die Pfunde”, ist das gar nicht so leicht. Man bekommt ja mitgeteilt, was normal ist, was schön ist. Bodyshaming quasi. Letzten Endes dient das aber nur dem Konsum, dass wir Produkte kaufen die wir eigentlich gar nicht brauchen. Um Cellulite zu “heilen”, weil wir ja darunter “leiden”. Leiden tut da doch mal gar keiner drunter. Wir leiden nur, weil uns andere anstarren könnten und weil es ja nicht normal ist. Aber es ist keine Krankheit. Versuch dich so anzunehmen wie du Jetzt bist. Hey dein Leben ist begrenzt! Trink viel Wasser und sag mal danke zu deinem Körper für alles was er für dich leistet!

Und versuch bloß nicht, deinen Po einzuziehen! Warum? Gleich mehr dazu.

 

 

  1.  Selbstbewusst auf Fotos

Ich denke, selbstbewusst kommt man dann rüber, wenn man sich in seiner Haut wohlfühlt. Und woran man das am ehesten erkennt? An den Händen. Eine Faust vermittelt mir sehr schnell die Erkenntnis, dass da noch eine Anspannung da ist. Und na klar, so ein (Boudoir) Fotoshooting macht man ja auch nicht jeden Tag. Deshalb achte ich ganz speziell auf die Hände meiner Kundinnen. Das die Hände weder eine Faust machen, noch das die Finger wie wild weggestreckt werden, sondern schön elegant positioniert werden oder was “zu tun” bekommen.

Die „agressive“ Faust vs. entspannte zarte Finger

 

 

Die Kralle vs sanfte Hände

Und genauso verrät mir auch der Po bei Dessousfotos ob da eine Anspannung ist. Ich glaub wenn der Allerwerteste im Fokus ist, möchte man gerne ein Stückchen weg rücken. Oder man hat das Gefühl durch “Einziehen” würde er schlanker wirken oder so.

Aber hast du dich schon mal selbst vorm Spiegel von hinten beobachtet, was passiert, wenn du deinen Po einziehst? Es entsteht so eine kleine komische Delle! Wie? Bei dir nicht? Dann bist du eine der “gesegneten” Wenigen.

Um diese Delle zu vermeiden, ist es wichtig den Popo schön locker zu lassen und rein durch Posing in seine beste Form zu bringen. Und da helfe ich dir dabei! 

 

  1. Wo soll ich beim Fotoshooting hinsehen?

Falls du die ersten Zeilen übersprungen hast, dann kurz vorweg an dieser Stelle: Es geht hier vor allem um Boudoir Fotoshootings, also sinnliche Dessousfotos.

Meistens eher nicht in die Kamera, da das Gesicht oft eher ein bisschen im Dunkeln verschwindet. Fokussiere die Wand neben mir an, Blicke zum Fenster oder an die Decke, oder zum Boden. Ab und zu, dann natürlich auch in die Kamera. Aber das ist halt auch sehr von der jeweiligen Licht- und Posing Situation abhängig, so dass ich dir das gar nicht so pauschal jetzt und hier sagen kann.

  1. Auf Fotos schlank aussehen

Der Oberarm zu dick, der Bauch zu speckig. Auch wenns wieder nur durch die Gesellschaft geformte Problemzonen sind, möchte man sie trotzdem vorteilhaft in Szene setzen. Bei den Oberarmen hilft es schon, sie ein bisschen vom Körper weg zu halten, sprich, die Arme zum Beispiel in der Hüfte abstützen.

 

 

Für den Bauch hilft es, einfach mal den Arm davor zu positionieren oder auch einfach eine Kleidung anzuziehen, die den Bauch kaschiert. Zum Beispiel ein schöner Body oder ein Negligee.

 

  1.  Posen fürs Gesicht

Um auf Fotos gut auszusehen und ein Doppelkinn zu vermeiden, hilft es, wenn man den Hals lange herausstreckt und dann dass Kinn nach unten bewegt. Ähnlich wie bei einer Schildkröte. Fühlt sich mega komisch an, hilft aber echt um auf Fotos gut auszusehen.

 

Bei der “Kopfüber” Pose passiert es schnell mal, dass Falten auf der Stirn entstehen. Das kann man aber schnell vermeiden, indem man den Kopf noch mehr in den Nacken legt.

  1. Vorteilhaft fotografieren

Und dann zu guter Letzt: die beste Pose hilft nix, wenn das Licht einfach bescheiden ist. Ich als Fotografin habe es in der Hand, deine schönsten Seiten zu beleuchten und andere Stellen mit Schatten zu kaschieren.

Am Ende sind es hier nun doch einige Tipps zum Posen für Fotos gewesen und man kann sich die alle gar nicht fürs Fotoshooting merken.

Und das ist überhaupt nicht schlimm, denn dafür gibt es ja mich, die Fotografin. Gerne leite ich dich an, damit du auf Fotos gut aussiehst, denn genau das ist mir so wichtig, dass meine Kundinnen sehen wie schön sie sind!