Brautpaar auf Steg am See Hochzeits-Fotoshooting

Jahresrückblick einer Fotografin – mein Jahr 2014

Jahresrückblick einer Fotografin

 

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Es ist soviel passiert. Ein Jahr das im Flug verging.  Ich bin an einer Menge Aufgaben gewachsen. Musste erstmals als Chefin nicht nur für mich Verantwortung und Entscheidungen übernehmen. Ich habe euch an vielen Dingen teilnehmen lassen und meine Website ist wie ein offenes Buch. Trotzdem sind immer wieder Fragen offen. Was macht ihr jetzt wo die Hochzeiten vorbei sind? Wie sind die Arbeitszeiten von aana geregelt? Wie schafft ihr das alles?

Ja das frage ich mich auch. Nach dem turbulenten Jahr 2013, als ich meinen Teilzeitjob im Mai vollständig aufgab, herrschte einfach nur Panik. Schaffe ich das? Werde ich davon leben können? Ein knappes Jahr später schien sich diese Frage vorerst von selbst beantwortet zu haben und ich saß nicht mehr alleine im „Büro“. Seit April begleitet mich Ivana und mein Terminkalender ist gut gefüllt. Meine Freizeit hat sich auf ein Minimum reduziert, und meine Freunde kommen oft viel zu kurz, aber ich bereue keinen Tag der hinter mir liegt. Ich habe soviel gelernt und habe Aufträge hinter mir, die ich mir vor einem Jahr nicht zu getraut hätte. Ich habe heuer auch viele Events und Messen besucht, die sich Auftragsmäßig nicht wirklich viel gebracht haben, aber trotzdem hatten sie immer einen Grund, irgendwie ein Schicksal warum ich sie trotzdem besucht habe.

 

 

Ich werde in diesem Blogpost nicht über die Fotoshootings und Aufträge schreiben, sondern über die Zwischenmenschlichen Dinge, welche uns passiert sind.

 

 

Ordnungsjänner – Sammeln, Finden und Pläne schmieden

 

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Im Jänner habe ich das Jahr 2013 Revue passieren lassen und meine Finanzen geordnet. Ich habe mir vier Konten zugelegt. Zwei Private für den laufenden Geldverkehr und fürs Sparen, das Selbe für meine Businesskonten, da ist das Sparkonto für die lieben Steuern, Versicherung etc… Ich habe mir meine Einnahmen und Ausgaben ganz genau angesehen und analysiert welches Monat am besten lief. Witzigerweise war der November 2013 ganz schlecht und heuer ganz gut. Ich habe mir Anfang des Jahres ein sehr schnelles Internet angeschafft. Das hatte den Grund, dass ich meinen Kunden Fotodownloads anbieten kann und das hat dieses Jahr bis auf ein paar Ausnahmen super geklappt.

Das Jahr fing gleich mit der Hochzeitsmesse in Linz an. Ich stellte dort mit Hochzeitseinladungen aus. War aber mit meinem Stand und dem gesamten Ergebnis für mich nicht zufrieden und werde deshalb 2015 nicht daran teilnehmen. ABER ich habe dort von einer ganz tollen Möglichkeit erfahren. Der Möglichkeit Erwachsene auszubilden und diesen Gedanken behielt ich mir, bis ich im Februar 2014 anfing nach einer Mitarbeiterin zu suchen…

Im Jänner kamen auch die ersten Gedanken mit meinem super Kollegen Markus ein Fotostudio zu mieten. Wir haben uns ein paar Immobilien angesehen. Am Ende war uns doch alles zu teuer oder die Lage passte nicht. Er ist aus Bad Schallerbach, ich aus Thalheim/Wels. Aber auch seit jenem Tag halte ich immer Ausschau oder tüftle an meinem eigenen Gebäude. Ich liebe hier mein kleines Studio und vor allem liebe ich es mit meiner Familie zu Mittag zu essen und Kaffee zu trinken, (meine Eltern und mein Bruder + Schwägerin) sind ja im selben Haus. Das bedeutet mir sehr sehr viel.  Und jetzt wo Schnee liegt seh ich wieder welchen Luxus ich eigentlich hab, nicht das Haus in der Früh verlassen zu müssen. Ich weiß, dass irgendwann der Tag kommt, aber erst dann wenn ich soweit bin. Ein Traum ist es auf jeden Fall. Bestenfalls ein richtig cooles Loft in Wels, also wenn ihr was wisst, lasst es mich wissen.

Im Jänner lernte ich ganz viele Hochzeitsplaner kennen. Woraus sich dann so manche Freundschaften ergaben. Am meisten die mit Stephanie, mit der ich dann auch heuer so einige Projekte umgesetzt habe. Wahnsinn wenn man zurück sieht und eigentlich sieht wie langsam aber sicher sich die Sachen entwickeln. Wie lange alles braucht. Stephanie habe ich dieses Jahr um die 20 Mal gesehen, wir sind aber sehr schnell zusammen gewachsen und waren in ganz engen Kontakt.

 

 

Februar – die Ruhe vor der wilden Zeit

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Im Februar hatte ich dann drei Vorstellungsgespräche. Insgesamt haben sich 40 Leute beworben, dann hatte ich die Anzeige herunter genommen. Man hört ja immer das Bewerbungen sehr schlampig sein können. Ich dachte immer was sollte den daran so schwer sein? Aber ja, viele können ein Word Dokument nicht in eine PDF umwandeln, viele senden kein Foto mit, andere haben derart viele Rechtschreibfehler. Ich bin auch kein Deutsch Fuzi, aber auf so manches sollte man doch bei einer Bewerbung achten. Ich mag es auch wenn jemand kreativ ist oder ein schönes Portfolio mitsendet.

Wer es dann geschafft hat, wissen ja viele von euch! Wer nicht kann es in diesem Blogpost nachlesen…

 

Im selben Monat traf ich mich auch das erste Mal auch mit  Sarah Katharina um uns auszutauschen. Unglaublich, dass das schon wieder solange her ist. Damals bewunderte ich schon ihre Fashionfotos und ihre Social Media Präsenz. Jetzt bin ich froh, dass wir uns so gut verstehen.

 

März – Kamera-Upgrade

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Im März passierte nicht so viel an persönlicher Veränderung. Meine Beziehungen zu den Roman und Jola von Haidingers Catering und Yerida von Butterfly Treasures wurden immer besser.

 

In diesem Monat schaffte ich mir meine zweite Vollformatkamera die Canon 5d Mark iii an und erhielt somit den CPS Status, daraufhin lies ich mein Equipment bei dem besagten Schuhmann in Linz kostenlos (durch den Status) reinigen. Vielleicht interessiert das ja den ein oder anderen 😉 Der Schuhmann macht das. Seinen Namen hörte ich bereits zwei Jahre davor^^

 

Und ich erfuhr, dass Ivana am 1. April anfangen konnte. Hach war ich aufgeregt und glücklich zugleich.

 

April – von nun an zu Zweit

Ein ganz neues Kapitel kam mit dem ersten April in mein Leben. Meine erste eigene Mitarbeiterin. Ich sollte sehen, was es heißt für uns Zwei Entscheidungen zu treffen. Was soll ich erlauben, was eher verbieten? Fragen wie, darf sie während der Arbeit essen, was hat sie auf Messen zu tragen? Darf Ivana auf Facebook während der Arbeitszeit? Wann hat sie aus, darf sie früher gehen? Bin ich wirklich noch so unabhängig? Kann ich es mir selber erlauben auf Urlaub zu gehen oder mal ein zwei Stunden shoppen tagsüber zu gehen? Andere sagen ja du bist ja Chefin… Aber irgendwie habe ich dann kein gutes Gewissen. Ich selber weiß ja, dass ich auch nachts und am Wochenende mehr arbeite. Aber weiß sie das dann? Ich war wenn auch nur kurz selber mal Angestellte. Ich habe zu dieser Zeit nicht über meinen Chef geurteilt, da ich mich immer für die Selbstständigkeit interessierte. Bedingt durch meine Eltern kannte ich auch dementsprechend die Vor- und Nachteile und dass man in Wahrheit als Selbstständiger NIE richtig Urlaub haben wird. Und wenn ein Auftrag drängt, man ihn auch abends oder am Wochenende erledigt, denn Kunde ist ja König. In den meisten Fällen zumindest.  Ja man kann sich vieles selber einteilen, auch so dass sich zeitlich alles schön ausgeht, aber es kommen immer unvorhergesehene Fälle in denen man keinen Einfluss hat.  Wer am Anfang steht und sagt ach das passiert mir nicht, glaubt mir die kommen!

Nun gut, zurück zu Ivana.  JA sie darf auf Facebook. Ja, sie darf auch mal früher gehen. Generell denke ich bin ich mit all diesen Dingen nicht allzu streng. Mir ist nur wichtig, dass die Arbeiten gut und zu gewissen Zeitpunkten erledigt werden. Wenn sie müde ist, soll sie nach Hause gehen und mit Energie wieder kommen. Dass sie bei Terminen pünktlich ist und mir rechtzeitig Bescheid gibt, wenn sie es nicht sein sollte, so dass ich noch handeln und eine Lösung finden kann.

In ihrem ersten Monat haben wir alle Programme eingerichtet und sie bekam ganz viel Zeit zu lernen. Ihr Wissen konnte sie relativ rasch einsetzten und mir so zur Seite stehen. Mittlerweile ist sie richtig richtig schnell geworden.

 

Auch Andrea (Visagistin) meldete sich in jenem Monat, dass sie sich selbstständig macht und ich war sehr froh darüber. Ich half ihr bei der Erstellung der Drucksorten und wir machten Werbefotos. Im Dezember lies ich mich persönlich von ihr schminken und ich kann nur sagen WOW. Es war wirklich eine Veränderung, ich fühlte mich wie eine von den Missen (Miss Austria), würde mich im Alltag aber nicht so schminken.

 

Ende April ergab sich das erste Style Shoot mit Stephanie im Schloss Walchen, dass am Ende über acht Veröffentlichungen hatte, sowohl Online als auch Printmedien. Ich arbeitete mit einem großartigen Team zusammen und dort lernte ich meine aktuelle Friseurin Sandra Eckl kennen.  Für mich ist sie Hammer und sie weiß einfach was sie tut. Zwei Monate später waren meine Haare um 10cm kürzer.

Mai – Hochzeitsmonat?

Ein Hochzeitsmonat? Nicht für uns, da hatten wir gerademal  zwei Hochzeiten. Dafür aber ganz viele andere Aufträge. Unter anderem war ich viel in Wien. Durfte für die Firma Learnchamp Mitarbeiterfotos erstellen und traf mich mit Lorinda  (Hochzeitsplanerin). Wäre ich öfter in Wien würden sich sicher viele tolle Möglichkeiten ergeben, aber ich liebe halt unser Oberösterreich!

 

Juni & Juli  – der erste CHARITY-FOTO-TAG

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Im Juni verkaufte ich mein geliebtes erstes Auto mit dem ich meine erste Freiheit bekam und schaffte mir ein neues, größeres Auto zwecks dem Equipment an.

 

Am 19. Juli gab ich mein erstes Charity Event. Den CHARITY-FOTO-TAG. Insgesamt konnten wir € 400,- sammeln und an Herzkinder spenden. Es war ein richtig heißer Sommertag, aber es hat sich echt gelohnt. Ich habe ihn nicht lange geplant gehabt, ich wollte ihn einfach machen. So wie es immer bei mir ist. Ich hab eine Idee und will sie schnellstmöglich umsetzen. Wenn ich zu lange warte, vergesse ich sie oder verliere die Motivation. Nachteil ist natürlich, dass gerade deshalb Projekte scheitern, da sie zu kurzfristig sind oder mir es an Eventerfahrung fehlt, oder an Kontakten. Wir konnten etwas Gutes tun und so kam es aber auch zurück. Wir erhielten einen Zeitungsartikel UND ich erhielt eine Hochzeitsbuchung für 2015, was mich richtig glücklich machte!

 

August – wir brauchen Unterstützung

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Im August fingen meine ersten zwei Praktikantinnen bei mir an, Laura und Julia. Es waren echt starke Monate von Juni – September. Ich bin von einem Auftrag zum nächsten gekommen. Hatte kaum Pausen, unter der Woche, am Wochenende, es war immer was los. Wir versuchten die Montage als unser Wochenende zu nehmen, aber selbst da, möchten dich ja auch Kunden erreichen. Wir haben versucht für die Hochzeitsfotos nicht länger als zwei Wochen zu brauchen, zu 90%  gelingt uns das auch.

 

September – ein Jahr älter und ein paar Tage für uns

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Anfang September wurde ich 24. Ich lud ganz viele liebe Kollegen zu meinem Geburtstagsbrunch ein. Es war ein Dienstag unter der Woche, gut dass die meisten von ihnen selbstständig sind und so Zeit hatten! Die Köstlichkeiten bestellte ich von Haidinger Catering. Ich hatte nicht mehr Zeit zur Verfügung um zu feiern, am nächsten Tag war dann auch schon die Herbstmesse in Wels. Zu der ich mich unglücklicherweise überreden lies. Diese war fünf Tage lang, angenehm teuer und eher mäßig erfolgreich. Für mich war es der pure Stress.  Ich dachte mir es wäre super, andere Fotoshootings zu bewerben, Babyfotos, Familienfotos, gerade da bald Weihnachten sein würde. Ich bekam schon den ein und anderen Auftrag davon und kann es ja immer noch nicht genau sagen, da so eine Messe schon sehr langfristig wirkt und erst nach und nach zurück kommt. Ich war sehr froh, dass mich viele Facebook Follower besucht haben. Tut mir leid an all jene die Samstags gekommen sind und wir nicht da waren. Wir waren auf einer Hochzeit wo den sonst? Da hab ich auch gelernt, dass ich nicht überall sein kann und nicht alles machen kann. 2015 wird mein Marketing wieder ein bisschen anders aussehen und ich werde mein Budget auch ein bisschen anders investieren.

 

Und Mitte September? Konnte ich endlich fast drei Wochen in Urlaub gehen. Es war super, wir waren mit sieben anderen in Kroatien und haben uns ein Ferienhaus gemietet. Ich konnte auch fast abschalten. Wie gesagt Selbst & Ständig. Es gab Probleme mit Ivanas Ausbildungsbetrieb. Darauf möchte ich aber nicht mehr näher eingehen, es regt mich einfach nur auf. Am Ende hat sich alles gelöst, sie hat den Wifi Kurs mit Auszeichnung abgeschlossen und erzählte mir stolz, dass sie den Test als erste abgegeben hat. Aber zu jener Zeit im Urlaub wusste ich noch nicht wie und wo sie nun lernen sollte, bzw gehörte das anstatt der Berufsschule dazu und es galt so schnell wie möglich eine neue Ausbildungsstätte zu finden. Im Urlaub machte es mich aber extrem nervös und unruhig.

 

Vlogtober

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Wir fingen an uns selber bei unserer Reise und unseren Aufträgen zu filmen.  Wir drehten sogenannte V-logs Videoblogs. Unter anderem waren wir auf der Marketingmesse in Wels, filmten unser StyleShooting im Oktober und bei einer Hochzeit nahmen wir euch auch mit. Leider bin ich noch viel zu unkonsequent um regelmäßig diese Videos zu erstellen. Ich wurde schon gefragt ob das nicht wahnsinnig viel Arbeit ist. Ja klar das ist es, richtig viel sogar. Aber das ist es auf jeden Fall Wert und es macht Spaß.

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Ich hatte für Mitte Oktober die Hochzeitswelt Salzburg auf meinem Terminkalender stehen, welche ich dann aber an Kollegen abgab, da ich einfach viel zu voll mit Arbeit war und eine  Pause brauchte. Naja jedenfalls wurde der freigewordene Samstag kurzfristig noch an ein ganz liebes Hochzeitspärchen vergeben und so durften wir eine wunderschöne Hochzeit am Mondsee begleiten.

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November  – weitere Persönlichkeiten treffen

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An Allerheiligen gab Calvin Hollywood sein Winterfest. Andi und ich sind extra vier Stunden dorthin gefahren. Auch Ivana war dort, allerdings unabhängig von uns, sie war mit ihrer Freundin dort.  Schon im April zeigte ich Ivana die Lernvideos von Calvin, damals fand sie seine Aussprache so lustig und jetzt auf diesem Fest war sie so ein richtiger Fan von ihm geworden. Ich durfte für Calvin Hollywood bereits ein Jahr zuvor einen Workshop organisieren und holte ihn damals nach Linz. Beim Winterfest wollte ich unbedingt Nina Schnitzenbaumer kennen lernen und am Ende entstand ein Interview Video mit Nina.

Ende November nahm ich am Blogger Workshop von The Daily Dose teil. Seither bastle ich an einer eindeutigen CI – Corporate Identity. An einheitlichen Farben, Mustern und Schriften. Ist gar nicht so einfach sich für eine Linie zu entscheiden…

 

Dezember – ein Abschluss

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Ein großes Highlight im Dezember war für mich mein Fotografie Workshop. Zum ersten Mal fand er im Schloss Puchberg statt. Ganz tolle Location kann ich nur sagen. Es waren insgesamt 15 Teilnehmer über 2 Tage verteilt. Ich plane auch für 2015 wieder einen Fotokurs in Wels!

 

Der Dezember und der November waren voll mit ganz unterschiedlichen Fotoshootings Babys, Kinder, Familien, Pärchen und Babybäuche.  Alle sollten noch vor Weihnachten fertig werden.

 

Am 22.12 hatten Ivana und ich unseren letzten Arbeitstag. Die letzten Aufträge wurden abgeholt und ausgeliefert. Und wir gingen noch auf einen Punsch und tauschten unsere Weihnachtsgeschenke. Ich bekam von ihr ein ganz tolles Buch und einen Kakao mit Marschmellows mhhhhhh. Sie weiß dass ich Kakao liebe und jeden morgen trinke! Von mir bekam sie etwas für ihre Nikon, ein 35mm 1.8.

 

Jetzt in den Weihnachtsferien hatte ich endlich wieder Zeit für mich. Es war echt ein komisches Gefühl, keine Termine in meinem Kalender stehen zu haben. Am 23.12 hatten wir unser jährliches Klassentreffen. Eine meiner besten Freundinnen dachte ich wäre verschollen. Ich fühlte mich echt schuldig. Die Welt da draußen ist einfach an mir vorbei gezogen. Ich habe zu viel Zeit nur meinem Werk gewidmet.

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Als ich 2012 mit der Fotografie anfing, hätte ich von diesen Aufträgen, Begegnungen und Geschehnissen nur träumen können. Ich hatte hin und wieder einen Auftrag und wünschte mir immer dazu zu gehören, zu denen die schon ein Netzwerk und gute Beziehungen haben. Und ich wünschte mir, dass die Ungewissheit weniger werden würde.

 

Positives jetzt? Ich bin sehr glücklich es geschafft zu haben und davon leben zu können und diese vielen spannenden Persönlichkeiten kennen gelernt und neue Freundschaften geschlossen zu haben. Ich bin aber auch oft traurig und überfordert. Ich beschäftige mich oft mit Themen, mit denen sich kaum eine 24 Jährige beschäftigt. Nach außen hin kommuniziere ich diese Tage nicht. Es ist oft ein Kampf, welcher der nächste Schritt sein soll, nicht zu wissen wie der nächste Monat aussieht und ob das Geld für die Steuern reicht. Ständig behutsam darauf zu sein ob man eh keinen verletzt oder einen Fehler macht. Angst zu haben das man gleich verklagt wird, ja auch das kam vor. Diese Dinge kosten mir oft sehr viel Kraft und Schlaf. Auch mein Freund bekommt das oft zu spüren wenn ich mit meinen Gedanken wiedermal abwesend bin und das bin ich leider sehr oft.

 

Trotzdem behalte ich meine Ziele im Auge, 2015 werde ich noch mehr Gas geben und mich neuen Herausforderungen stellen. Ich freue mich über alle bestehenden und neuen Follower unter euch. Danke an alle die mich in jeglicher Weise unterstützen.

 

2015 kann kommen.

 

Ich wünsche euch einen guten Rutsch und ein ebenfalls erfolgreiches Jahr!!

Alles Liebe, Sandra

 

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