{How to} Kapitel 1 Manuell fotografieren lernen | weg vom Automatikmodus

Manuell fotografieren lernen

 Fotografieren lernen von Anfang an

Wie man manuell fotografieren lernt – oder am besten damit anfängt, schnell und einfach erklärt!

Vielleicht erlebst du auch gerade die Zeit, du hältst zum ersten Mal deine Spiegelreflexkamera in der Hand, bist begeistert von den ersten Bildern, der leichten Unschärfe die sich im Hintergrund ergibt, die tollen Farben, die Schärfe – alles, nur halt im Automatik Modus.

Vielleicht bist du auch ein bisschen weiter, fotografierst im AV, TV oder P Modus, hast dich ein bisschen mit den Einstellungen vertraut gemacht.

Ich werde hier jetzt nicht viele Fachausdrücke benutzen, sondern es möglichst einfach halten und es so erklären, wie ich es gerne beigebracht bekommen hätte.

Ich denke man findet im Internet tausende technische Info’s mit Fachausdrücken darüber.

Ich gebe zu anfangs habe ich lange im Automatik Modus fotografiert, oft ergab sich auch nicht die Zeit um groß auszuprobieren.

Und ich weiß noch, dass am Anfang immer eine meiner brennensten Fragen war, wie bekomme ich einen richtig schönen unscharfen Hintergrund und diese „Kreise“?

Die Kreise heißen übrigens „Bokeh“.

Bokeh_Hochzeit_50mm1.8_canon

Möchten wir nicht alle gute Fotos machen können? Der beste Weg sich im Fotografieren zu verbessern ist es, sich mit den manuellen Einstellungen der Kamera vertraut zu machen. Also werde ich versuchen ein paar Tipps für Einsteiger zu nennen. Ich werde es in meinen Worten und auf meine Art und Weise erklären, so wie ich es mir selber beigebracht habe. Es wird den ein oder anderen geben, der die technischen Aspekte wieder anders sieht, aber ich hoffe, dass für den ein oder anderen etwas dabei ist.

 

Beim manuellen Fotografieren geht es darum das Belichtungsdreieck zu verstehen. Dieses setzt sich zusammen aus Blende, Belichtungszeit und ISO.

 

Wenn man im manuellen Modus ist, sieht man unten eine Leiste  (ich nenn sie jetzt mal Belichtungsbalken) von -3 bis +3, an dem kann man sich anfangs gut orientieren. Der Zeiger sollte immer auf 0 sein, um ein gut belichtetes Bild zu erhalten, dann ist man auf jeden Fall auf einem guten Weg. Also ein Bild, dass nicht zu dunkel und nicht zu hell ist.

Im Bild ist der Belichtungsbalken türkis angezeichnet.

BLENDE

Mit der Blende bekommt man diese verschwommenen Hintergründe, nach denen ich immer wieder gefragt werde. Bei einer kleinen Blendenummer (zb 1.8) ist nur ganz wenig scharf, also ein besonders verschwommener Hintergrund. Da kann es schon mal vorkommen, dass nur die Augen scharf sind. Um bei so einer offenen Blende (=1.8) beide Augen scharf zu bekommen, ist es wichtig, dass beide Augen parallel in einer Ebene zur Kamera sind, ansonsten ist ein Auge schon wieder unscharf. Oder eben die Blende schließen zum Beispiel auf Blende 5. Je geschlossener die Blende ist, desto mehr ist scharf im Bild.

 

Bilderklärung:

f 1.4 = Blende

1/200 = Belichtungszeit (wird weiter unten erklärt)

ISO100 = ISO (wird weiter unten erklärt)

Blende_offen_geschlossen_vergleich_unterschied_blende_verstehen_offenblendig

 

Wenn man zum Beispiel Gruppenfotos macht und nur diese im Fokus haben möchte, ist es wichtig, dass die Blende mindestens die selbe Anzahl hat, wie die Personen im Bild. Wenn ich eine vier köpfige Familie fotografiere, muss ich zumindest Blende f4 einstellen. Ach ja das „f“ steht für „Blende“ also eigentlich für den englischen Begriff „fraction“.

Bei fünf Menschen, Blende fünf usw…

manuell_fotografieren_lernen_blende_hochzeitsfotografie_tips_gehmair

Ich brech auch oft meine eigenen Regeln und nehme zum Beispiel gerne Blende 2.8 und versuche die Gruppe nebeneinander in eine Reihe zu stellen und eben nicht hintereinander versetzt. So bekomme ich mehr Unschärfe im Hintergrund.

Übrigens! Nicht nur der Hintergrund wird unscharf, sondern auch alles was sich im Vordergrund befindet. Wie zum Beispiel die Blätter hier:

_vorhermanuell_fotografieren_blende_verstehen

 

Der Schärfebereich ist also nur eine Ebene. Und deine Blende bestimmt wie „dick“ diese Ebene ist, also wie viel scharf sein darf im Bild.

 

manuell_fotografieren_blende_verstehen

 

Bei Landschaften empfehle ich dir auf jedenfall eine geschlossene Blende einzustellen zwischen F 8-22. Zumindest dann, wenn so gut wie alles scharf sein soll.

geschlossene_Blende_Landschaft_Hochzeit_Weitwinkel

Wenn man die Blende verändert, verändert sich auch das Licht, das in die Kamera kommt…

Bei einer weit offenen Blende (unter 2.8) kommt sehr viel Licht hinein, bei einer geschlossenen zum Beispiel f 8  sehr wenig.

Wenn man also viel drinnen fotografiert oder wie ich oft in der Kirche ist eine offene Blende sehr hilfreich und sorgt für eine bessere Qualität (da ich zum Beispiel die ISO niedrig halten kann und so grobes rauschen / Pixelverhalten im Bild ändern kann).

Quicktipp Blende:

Je kleiner die Blendennummer = mehr Licht und unscharfer Hintergrund (zum Beispiel Blende zwischen 1.2 – 4)

Je größer die Blendennummer = wenig Licht und ein schärferer Hintergrund (zum Beispiel Blende zwischen 8-22)

blende_bildlich_dargestellt_geschlossen_blende_verstehen_unterschied_offen_blende1.6_canon35mm

blende_bildlich_dargestellt_geschlossen_blende_verstehen_unterschied_offen

 

 

Es hängt von deinem Objektiv ab, welche Blende du einstellen kannst. Die kleinstmögliche Blende kannst du am Objektiv ablesen, wenn du eine neue Kamera hast, wird da vermutlich 18-55mm 3.5 -5.6 stehen, dass sind die günstigen Einsteigerobjektive. Es kann auch folgendes stehen: 1.2 | 1.4 | 1.8 | 2.8 | 4 (das sind die typischen Blendenzahlen bei den Objektiven)

Bei meinem ersten Teleobjektiv (Canon75-300 4.5-5.6) konnte ich die Blende nur bis 4.5 öffnen.

Das macht es mir in der Kirche oft sehr schwer, da wenig Licht vorhanden ist.

Draußen bei Sonnenschein ist’s kein Problem und da ist es auch super. Nur den Hintergrund bekommt man nicht allzu unscharf hin.

Wie man trotz großer Blendenzahl eine Unschärfe hinbekommt:

Um hier die meiste Unschärfe herauszuholen, zoome ich mich an meine Objekte  so nahe wie möglich heran, natürlich kann es dann sein, dass ich selber ein paar Schritte zurück gehen muss um meine Objekte ganz hinauf zu bekommen. Aber so bekomme ich dann die meiste Unschärfe – allerdings weniger durch die Blende, weil in diesem Fall mehr der Zoom verantwortlich ist. Zoom = Brennweite, in diesem Fall 300. Ihr könnt die Brennweite vorne am Objektiv ablesen.

 

 

Noch ausführlichere und technischere Informationen über die Blende findest du in diesem Video:

 

 

 

ISO

 

Je kleiner die ISO Zahl desto weniger Licht (Bild wird also dunkler) aber auch desto weniger rauschen. Rauschen bedeuted es wird pixelig beziehungsweise körnig.

Generell kann man sich merken: tagsüber outdoor braucht man wenig ISO (<500), drinnen & abends oft sehr hohe ISO (>1000).

Anmerkung an Experten:

die Werte die ich hier nenne sollen sich an Anfänger richten. Mir hätte es damals geholfen, wenn mir jemand eine Zahl mit der ich mal hätte anfangen können, genannt hätte. Deshalb nicht zu ernst nehmen 😉

 

Quicktipp:

Niedrige ISO = weniger Licht, bessere Qualität | Hohe ISO = mehr Licht, ein Rauschen kann sich bemerkbar machen.

 

BELICHTUNGSZEIT

 

Das ist die Zeit, welche angibt, wie lange Licht in euer Objektiv dringt. Sie kann einen springenden Hund „einfrieren“ und fließende Gewässer „samtig“ wirken lassen.

Auf dem Display sieht sie so aus:

 

Das heißt so lange ist sie geöffnet. Wenn du Menschen oder besonders Kinder und Tiere fotografierst, versuch eine möglichst kurze Belichtungszeit einzustellen (zb 1/200 und mehr bis zb 1/8000). Das hilft einem verschwommenen Bild vorzubeugen.

Man kann sich zum Beispiel an der Brennweite (Zoom) orientieren. Wenn man jetzt 50mm hat, kann man 1/50 nehmen. Da muss man aber schon sehr sehr ruhig halten können 😉

Oder bei einer Brennweite von 200 = 1/200. Ich stelle lieber meine ISO höher und dafür eine kürzere Belichtungszeit ein um verwackelte Bilder zu vermeiden.

Je länger du belichtest, desto mehr Licht kommt in die Kamera, je kürzer desto weniger Licht. Also am Abend bei einer Feier kann man zum Beispiel 1/20 nehmen, da sollte man aber unbedingt ein Stativ benutzen und selbst dann würden sich die Leute ja trotzdem bewegen und verschwommen werden – eine so kurze Belichtungszeit geht also nur bei sich nicht bewegenden Dingen.

Da ich flexibel sein muss, verzichte ich auf ein Stativ und gehe zum Beispiel mit der Belichtungszeit auf 1/80 und auf eine höhrere ISO.

 

Quicktipp:

Lange Belichtungszeit = mehr Licht, aber leichter verschwommen

Kurze Belichtungszeit = wenig Licht, aber mehr Chance auf ein scharfes Foto

 

Wenn du diese Einstellungen vornimmst, siehst du in deiner Kamera wie der Zeiger zwischen -3 und +3 hin und herwandert. Perfekt wäre er wenn er auf 0 stehen würde, dann sollte es ein perfekt belichtetes Bild geben. Ich persönlich mag es, wenn die Fotos ein bisschen heller sind, deshalb versuche ich auf +1 zu kommen.

Spiel mal damit rum und finde heraus was dir gefällt.

 

 

In welcher Reihenfolge soll man Blende, ISO, Zeit einstellen?

Ich persönlich beginne so:

  1. Blende – danach richtet sich meine Bildgestaltung, wieviel ich scharf / unscharf haben will.
  2. Belichtungszeit einstellen – wenn möglich nicht unter 1/125 (Ausnahmen folgen)
  3. ISO – diese nehme ich mir als letztes vor, so kann ich das Beste aus den anderen beiden rausholen und rauschen verhindern.

 

ZUSAMMENFASSUNG:

BLENDE

BLENDE

offene Blende = helleres Bild

mehr Licht kommt in die Kamera

viel Unschärfe im Hintergrund

geschlossene Blende = dunkler

weniger Licht kommt in die Kamera

durchgehend Schärfe

 ZEIT

BELICHTUNGSZEIT

BULB = solange wie ihr auf den Auslöser drückt

30 sec. = so lang wird ein Foto gemacht

es wird lange belichtet = viel Licht kommt in die Kamera = helleres Bild

verschwommene Motive 

geeignet für zb Wasserfälle | Stativ nötig!

1/4000 = friert Bewegung ein

Licht kommt ganz kurz in die Kamera = dunkler

für schnell bewegende Motive zb Sportler

aus der Hand möglich

TIPP: 1/80 – 1/320

ohne Stativ möglich

für meine zittrige Hand ist das ein Orientierungsmaßstab

Natürlich kann man auch auf 1/50 runtergehen.

Richtet sich auch nach dem Objektiv. Bei einem Teleobjektiv eher kurzere Zeit wählen (=nach rechts drehen)

 

 

Belichtungszeit einstellen – in diesem Video findest du noch ausführlichere Informationen:

 

ISO

ISO

weniger Licht = dunkler  = weniger rauschen

 

mehr Licht = heller = mehr rauschen

wenn Blende und Zeit nicht ausreichen

ISO einstellen – in diesem Online Fotokurs Video findest du noch ausführlichere Informationen.

Eine Zusammenfassung wofür der manuelle Modus beim Fotografieren da ist und was du alles einstellen kannst, findest du hier:

 

 

So jetzt bist du dran:

Hausaufgabe die Erste:

Nimm deine Kamera zur Hand und verstell mal NUR die Blende. Geh dazu auf den AV Modus bei Canon oder dem A Modus bei Nikon. Stell ISO auf AUTO. Und kümmer dich dann nur um die Blende. Probier es aus. Dreh den Regler mal nach ganz links, dass heißt dann soweit geht die Blende auf, dass wird bei den meisten zw. 1.2 und 5.6 sein, je nachdem wie teuer euer Objektiv war. Und dann einmal ganz nach rechts zu der geschlossenen Blende, ich vermute mal, dass es dir etwas zwischen 16 und 22 anzeigen wird …

Und schon bist du dem Kapitel „manuell fotografieren lernen“ einen Schritt näher 😉

 

 

Hoffe der Beitrag „Manuell fotografieren lernen“ hilft so manchen weiter. Wenn du Fragen hast, nur her damit, dazu bestenfalls die Kommentarfunktion benutzen. Was haltest du von meiner ersten Lektion zum Fotografieren? Hab ich was vergessen? Kann ich was verbessern? Auch an die fortgeschrittenen Fotografen, könnt mir gerne Tips geben!! 🙂

 

Würde mich über freuen, wenn ihr mir eure Ergebnisse zeigt!! So und jetzt seid ihr dran!! 😉

 

Jetzt auch ein Fotografie Tutorial zum Thema „Manuell fotografieren lernen“

Gerne könnt ihr auch auf meine Facebook Seite schauen oder mich auf Google+ besuchen,

 

Liebe Grüße

Eure Sandra

 

PS: wenn du lernen möchtest, wie du Kinder perfekt in Szene setzt und zeitgleich auch die Basics vom manuellen fotografieren lernen möchtest, dann kann ich dir mein Ebook „Mamarazzi“ ans Herz legen. Es ist hier um € 17,70 als PDF Download erhältlich.

 

 

14 Kommentare
  • Nicole
    Veröffentlicht um 18:06h, 29 Mai Antworten

    Hi Sandra,
    Finde das ist ein super Artikel. Ich hab mir das Fotografieren auch größtenteils selbst beigebracht! Auch wenn ich mit den technischen Daten vertraut bin ist es echt super zu erfahren welche Einstellungen du zB bei Gruppenbilder verwendest oder Indoor, sowas hilft echt ungemein! Also eben wenn die Situation schwieriger zu fotografieren ist.
    Toll, freu mich schon auf den nächsten Artikel.

    • gerdl
      Veröffentlicht um 13:06h, 31 Dezember Antworten

      hallo Sandra
      schöner Artikel hier,,,habe vor ca 5 mon eine EOS 700d zugelegt bisher war ich im Automatik modus unterwegs,aber was weihnachten passiert ist,zum kotzen die bilder,,,viele sehr schlecht geworden,,,nun dachte ich probierst mal im M modus,,,problem wie weiss mann denn welche Einstellungen mann verwenden muss zum Beispiel drinnen
      gibt es da irgentwas,woran mann sich halten kann,,,bin da absoluter anfänger

  • Daniela
    Veröffentlicht um 08:54h, 24 Juli Antworten

    Hi Sandra, ein wirklich sehr gelungener Artikel um einzusteigen. Ich freue mich schon auf den nächsten und hätte direkt einen Vorschlag: stelle Dir vor, Du fotografiert im manuellen Modus outdoor ein paar Kinder. Bekanntermaßen bewegen die sich rucki zucki von a nach b, was eine ständige Veränderung der Lichtsituation nach sich zieht. Der Belichtungsmesser wird also ständig heftigst in die eine oder andere Richtung ausschlagen. So eilig kommt man dann mit dem „Rädeln“ als Amateur gar nicht nach. Hättest Du dazu noch ein paar Tipps auf Lager?

  • Sebi
    Veröffentlicht um 04:36h, 08 Januar Antworten

    Hi Sandra,
    Mich würde interessieren mit welchem Bildstil du deine Videos auf youtube aufnimmst (Schärfe, Kontrast, Sättigung). Die sehen echt klasse aus vom Look her.
    Schöne Grüße,
    Sebi

    • Sandra Gehmair
      Veröffentlicht um 11:34h, 08 Januar Antworten

      Hallo Sebi,
      äh da hab ich eigentlich nichts umgestellt. Es macht vieles das 35mm Objektiv aus. Ich liebe den Look auch, aber bewusst habe ich da nichts rumgedreht. Nur während wir filmen oder bevor wir beginnen drehen wir die Blende meistens sogar bis auf 1.4 auf… 🙂 Glg Sandra

  • Sebi
    Veröffentlicht um 18:14h, 08 Januar Antworten

    Hi,
    vielen Dank für deine Antwort. 🙂 Dann war das wohl der Standard Style. Ich hatte mich nur gewundert, weil mit meinem Canon 50mm 1.8 krieg ich das irgendwie nicht so hin.
    Wenn das 35mm nur nicht so teuer wäre… (nachdem die 5d schon so teuer war).
    Hast mir auf jedenfall sehr geholfen und ich werde mir überlegen, ob ich darauf spare.
    Alles gute,
    Sebi

  • Ina Kohler
    Veröffentlicht um 14:29h, 20 Mai Antworten

    Liebe Sandra,
    danke für die ausführlichen Tipps zum Einstieg in die Fotografie 🙂 Auch das Video hat sehr geholfen, irgendwo „zwischen Blende, Belichtung und ISO“ mal einen Anfang zu bekommen. Habe die „Hausaufgaben“ gemacht und bin fasziniert davon, wie man mit der Blende „spielen“ kann (und was das dann für die Belichtung bedeutet).
    Gerade ziehen Wolken auf und ich werde mir jetzt meinen Hund nehmen und weiter üben….
    Danke und viele Grüße für heute, Ina

  • sigrid umgeher
    Veröffentlicht um 20:42h, 13 Juli Antworten

    Hallo Sandra,
    bin heute auf deinen Artikel gestossen, welcher sehr hilfreich ist.
    Ich fotografiere seit einigen Jahren, vorallem Portrait, Kinder und Tiere
    und surfe immer wieder im Internet um zu neuen Erkenntnissen zu gelangen.
    Dein Artikel ist wirklich ausgezeichnet erklärt. Habe ihn mir bereits gespeichert und
    würde mich über mehr Infos von dir freuen.
    Zum Schluß hätte ich noch eine Frage: mit welcher Einstellung würdest du eine Gruppe (Taufe) von
    50 Personen fotografieren. Denke mir, dass ich sie in 4 Reihen vor der Kirche werde
    aufstellen lassen. Meine Kamera ist eine Nikon D800E bzw auch eine Nikon D3300, Objektiv 24-120 bzw 18-200. Vielen Dank im voraus für deine Info, Sigrid

    • Sandra Gehmair
      Veröffentlicht um 10:46h, 20 Juli Antworten

      Hallo Sigrid,

      hoffe die Taufe liegt noch in der Zukunft, war gerade auf Urlaub, deshalb meine späte Antwort.

      Ich würde Blende 11 nehmen, wenn ich 4 Reihen hätte. Wenn du die Möglichkeit hast, sie von oben zu fotografieren (zb mit einer Leiter oder ich nehme manchmal ein Einbeinstativ und halte es ganz hoch in die Luft und mach von dort aus ein Foto mit Funkauslöser, oder einem Gebäude von Gegenüber).

      Von den Objektiven bleibt es sich relativ gleich 🙂 Wichtig ist eine geschlossene Blende zw. zB 8 – 16.

      GLG Sandra

  • Sabrina
    Veröffentlicht um 19:23h, 21 August Antworten

    Liebe Sandra,

    vielen vielen Dank für diesen Beitrag! Das war genau was ich gesucht habe… ich stelle meist immer ein wenig durcheinander um, mache eine paar Probefotos und korrigiere meine Einstellungen – trotzdem werden die Bilder nicht immer so wie ich es mir vorgestellt habe… Mit deinen Erklärungen kann ich nun viel gezielter umstellen. Also vielen Dank nochmal 🙂

    GLG Sabrina

  • Sara
    Veröffentlicht um 18:33h, 05 Juli Antworten

    Liebe Sandra

    Dein Artikel ist super! Morgen auf der Wanderung werde ich es sofort ausprobieren 🙂
    Hast du schon eine beitrag zum fotografieren des sternenhimmels? Ich gehe eine monat wandern und möchte auch in der nacht fotografieren. Könnest du mir tipps geben?

    Danke!
    Liebe Grüsse
    Sara

  • Regina
    Veröffentlicht um 23:12h, 11 Oktober Antworten

    Hallo Sandra,
    Vielen Dank für diesen tollen und hilfreichen Beitrag.
    Endlich habe ich für mich genau das passende gefunden wonach ich schon länger gesucht habe.

    Freue mich aufs ausprobieren.

    LG Regina

  • Cora
    Veröffentlicht um 17:08h, 04 Februar Antworten

    Liebe Sandra!
    Was für ein wundervoller Artikel!
    Hatte nun zehn Jahre eine digitale Spiegelreflexkamera mit drei Objektiven (inkl Tele) von Olympus und eben nur auf Automatik fotografiert… Ich hab sie irgendwann auch gar nicht mehr benutzt, weil sie mir zu lästig war und hab sie aufs Handy „ausgetauscht“. Nun fliegen wir zum zweiten Mal nach Schottland und ich hab mir dafür eine System von Olympus gekauft mit drei Objektiven. Tolles Teil. Leichter und teilweise eben besser einzupacken als die alte Spiegelreflex. Für mich genau richtig. Und ich hab schon viel herumprobiert. Auch schon tolle Fotos von meinen Katzen gemacht. ABER – ich hab nicht genau kapiert, was ich da eigentlich mache. Bis auf die Verschlusszeit sagte mir eigentlich nicht wirklich irgendwas. Mein Vater, der lange Zeit schon viel fotografiert, versuchte immer wieder, mir etwas zu erklären. Aber ich kapierte sein kompliziertes Gefasel nicht 😉😉
    Ganz anders bei dir! Es klingt alles logisch! Die wichtigsten Dinge hab ich mir auf einen Spickzettel notiert. Herzlichen Dank für diese wunderbare Seite!!

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