Kinder Foto Tipps und Tricks

Jedes Elternteil fotografiert seine Kinder. Ob mit der Kamera deines Smartphones oder einer Spiegelreflexbildkamera, deine Kinder erleben mehr als einen Paparazzi Moment im Laufe ihres Lebens. Es ist ein Teil von diesem Eltern-DNA, das einsetzt, wenn deine Sprösslinge ihren ersten Auftritt haben.

 

Ich bin heute hier, um einige meiner Lieblingstipps für das Fotografieren zu teilen, mit denen du die bestmöglichen Bilder von deiner Familie bekommen kannst. Einige der Tipps beziehen sich auf tägliche Bilder; einige beziehen sich auf mehr formelle, inszenierte Aufnahmen. Egal von welcher Seite du es betrachtest, die Qualität deiner Bilder wird sich verbessern!

 

  1. Trage etwas, in dem du dich wohlfühlst, nur ein bisschen schöner. Ich kann nicht oft genug sagen, wie sehr dieses eine Rolle spielt, um das perfekte Bild zu bekommen. Stell dir vor, ihr seid eine Art Jeans und T-Shirt Familie und du versuchst, deine Tochter dazu zu bringen, ein Kleid mit kratzigem Tüll drunter anzuziehen. Wenn sie es nicht gewohnt ist, wird es ihr über das ganze arme Gesicht geschrieben stehen – und deinen Fotos – für immer. Denke gleichermaßen daran, welche Stimmung oder welches Gefühl du in deinen Fotos zum Ausdruck bringen möchtest und passe deine Kleidung danach an. Es macht normalerweise keinen Sinn, Jeans und ein T-Shirt für eine romantische, eher formelle Art der Aufnahme zu tragen und umgekehrt.

 

  1. Verspüre nicht den Drang, dass alle genau das Gleiche tragen sollten. Seid nicht eins-zu-eins mit eurer Kleidung. Es ist in Ordnung, Farbvariationen, Mustervariationen und viel Struktur zu haben! So ist es sogar optisch ein interessanteres Foto! Einige der besten Bilder, die ich gemacht habe, beinhalten Muster und leuchtende Farben. Habt Spaß mit eurer Kleidung! Auf Pinterest habe ich ein Forum, das ausschließlich dem gewidmet ist, was man bei einem Fotoshooting tragen sollte.

 

  1. Zeit ist das Wesentliche. Es gibt kaum eine Person, die es genießen würde, um 3 Uhr früh geweckt zu werden und dann bereit ist, unbekümmert und fröhlich zuzuhören und Anweisungen von jemandem zu befolgen, den man wahrscheinlich nicht kennt, stimmt’s? Die gleiche Theorie gilt für deine Kleinen. Plane nicht, deine Portraits mitten in der Schlafenszeit zu machen. Unter dem gleichen Gesichtspunkt solltest du dafür sorgen, dass deine Kinder ein gutes Schläfchen halten (oder so gut es bei ihnen geht), bevor du loslegst.

 

  1. Ein Denkanstoß: Füttere die Kids. Noch ein einfacher Weg, um sicherzugehen, dass deine Kinder besser kooperieren, ist dafür zu sorgen, dass sie zu Beginn Ihres Fotoshootings volle Bäuche haben – und ich gehöre nicht zu denen, die während der Fotoaufnahmen kleine Essensbestechungen ablehnt. Ich habe mehr als ein süßes Foto von einem Kind mit Lutscher im Mund geschossen. Vielleicht geht es nur mir so, aber ich habe lieber ein Lächeln mit einem Lutscher in der Hand statt einem schreienden Kleinkind, das sich auf den Boden wirft. Du entscheidest.

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  1. Das Leben ist nicht zu 100% eine Pose, deine Bilder sollten es auch nicht sein. Die meisten Kinder können nicht – und werden nicht – für deine ganzen Bilderwünsche stillsitzen, es sei denn, du hast einen Engel als Baby (und dann wäre ich womöglich super eifersüchtig). Nimm die Erfahrungen, die du hast und du wirst womöglich überrascht sein, was dabei herauskommt. Und ich weiß, dass es vielleicht vieles von dem widerspricht, was du dir vorstellst, aber es muss nicht immer jeder in die Kamera gucken.

 

  1. Fange das Verrückte ein. Wenn du zu den Glücklichen gehörst, die mit einem engelhaften Kind gesegnet sind, welches auf Kommando lächelt und jede von dir gegebene Anweisung befolgt, Hut ab (und ich bin vielleicht wieder etwas neidisch). Aus meiner Erfahrung ist das typischerweise einfach nicht der Fall. Wenn du eine Tochter hast, die eine freche Ader hat, dann lass dieses zum Vorschein kommen. Es ist ihre Persönlichkeit, warum solltest du versuchen, zu verstecken, wer sie ist?

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  1. Hab Spaß und nimm dir die Freiheit, über den Tellerrand zu schauen. Ein Stuhl, zufällig auf einer Wiese oder vor einer schmutzigen Steinmauer? Ja. Oben auf einer Leiter sitzend, um eine andere Perspektive eines Bildes zu bekommen? Sicher. Einen Regenschirm mitten an einem trockenen Sommertag hervorholen? Warum nicht? Durch ein Kornfeld klettern, auf Käfer treten? Absolut.

 

  1. Hol dir eine Dosis frischer Perspektive. Oft komme ich nach Fotoshootings schmutzbedeckt heim. Ich lege mich auf die Erde, springe überall in der Gegend    rum, klettere an Wänden, um einen besseren Blickwinkel zu bekommen. Um eine Vielzahl von guten Bildern zu bekommen, stehst du nie an der gleichen Stelle und verlangst nie die gleiche Pose. Kinder sind dem Erdboden näher; gehe runter auf ihre Ebene. Ein Bild aus einem höheren Winkel aufzunehmen ist für jeden schmeichelhafter, vor allem für diejenigen, die sich um die zusätzliche Haut unter ihrem Kinn sorgen. Nur mal so gesagt.

 

Also, glaubst du, dass du in der Lage bist, deine Bildqualität zu verbessern? Ich hoffe die Kinder Foto Tipps und Tricks haben dir ein bisschen weiter geholfen. Wenn du irgendwelche fotografischen Fragen hast, zögere nicht zu fragen!

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